Der Jahresauftakt des Vereins zur Förderung internationaler Beziehungen Neu‑Anspach e.V. am 24. Januar steht ganz im Zeichen der europäischen Begegnung – und bietet gleich mehrere Anlässe zum Feiern.
Im Mittelpunkt des Nachmittags stehen
45 Jahre Vereinsgeschichte (Gründung am 28.01.1981),
der Deutsch‑Französische Tag (22. Januar),
und natürlich die Partnerstädte Saint-Florent-sur-Cher (verschwistert seit 1982)
Šentjur, Slowenien, verschwistert mit Neu-Anspach seit 2007 – und mit Saint-Florent-sur-Cher seit 2006!
Thalgau, Österreich, verschwistert seit 1974.
Grund genug für eine Rückschau auf das Vereinsjahr 2025 und einen Ausblick auf die kommenden Vereinsaktivitäten.
Ein Nachmittag der Begegnungen und Partnerschaften
Mehr als 50 Gäste folgen der Einladung. Unter ihnen Vertreter aus Kommunalpolitik, Kultur und europäischer Netzwerkarbeit, zwei Gründungsmitglieder – Gudrun Panholzer und Barbara Wittmann, langjährige Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter sowie viele neue Mitglieder und Unterstützende.
Besonders begrüßt werden Bürgermeister Birger Strutz, Stadtverordnetenvorsteher Holger Bellino, Gregor Maier (Fachbereichsleiter Kultur des Hochtaunuskreises) sowie Hildegard Klär von der Europa‑Union Hochtaunuskreis.
Thomas Pauli, ehemaliger Bürgermeister, kommt in Begleitung seiner Frau, und Evelyn Kreutz vertritt die lokale Presse.
Außerdem erstmalig dabei: Die Regionalberaterin des Deutsch-Französischen Bürgerfonds Marisa Diehl. In ihrer Vielfalt spiegeln die Gäste genau das wider, wofür der Verein seit 45 Jahren steht: gelebte Städtepartnerschaft, europäischer Austausch und ehrenamtliches Engagement. Oder, wie es an diesem Abend mehrfach formuliert wurde: Städtepartnerschaftsbotschafter ehrenhalber und überzeugte Europa‑Enthusiasten.
⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ „Städtepartnerschaften sind weit mehr als offizielle Begegnungen. Sie leben von persönlichen Kontakten und vom Engagement der Menschen – besonders der jungen Generation.“
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In ihren Grußworten betonen Holger Bellino und Birger Strutz die Bedeutung der Städtepartnerschaften – für den Verein Anerkennung und Ansporn gleichermaßen.
Rückblick auf 2025 und Ausblick auf 2026
Der Blick zurück auf 2025 macht deutlich, wie vielfältig und lebendig die Vereinsarbeit ist – von Begegnungen über kulturelle Veranstaltungen bis hin zu europapolitischen Impulsen. Gleichzeitig wird der Nachmittag genutzt, um die kommenden Vereinsaktivitäten und Projekte vorzustellen.
Highlight 2026: Bürgerbegegnung in Šentjur
Ein besonderer Schwerpunkt wird die Bürgerbegegnung am Himmelfahrtswochenende 2026 in Šentjur (Slowenien) sein. Gemeinsam mit den Freundinnen und Freunden aus Saint‑Florent‑sur‑Cher (Frankreich) wird die Städtepartnerschaft in einem trinationalen Rahmen erlebbar.
Der Reisebus ist bereits gebucht.
Die Anmeldung ist online über die Vereinswebsite möglich.
Für alle, die sich bis zum 15. Februar 2025 anmelden, gilt ein Frühbucher‑Rabatt.
Ein wichtiges Anliegen des Vereins ist dabei die Einbindung junger Menschen: Jugendliche können auch ohne ihre Eltern teilnehmen, wohnen in geeigneten Gastfamilien und werden durch einen Jugendbeauftragten begleitet. So wird Europa ganz praktisch, persönlich und sicher erfahrbar.
Weitere Termine und Ideen
die Mitgliederversammlung am 19. März 2026,
die Beteiligungam Europatag in Steinbach am 9. Mai 2026
Bouleturnier am 29. August – Spaß und unterhaltsamer Wettkampf,
sowie erste Überlegungen zur Exkursion am 3. Oktober.
Kulinarischer Genuss mit internationalem Flair
Auch kulinarisch spiegelt sich der internationale Geist des Vereins wider: Neben Kaffee, Tee, Kuchen und Snacks gibt es wie in jedem Jahr eine besondere Spezialität aus der österreichischen Partnerstadt Thalgau – Chilli-Marilli, ein wärmender heiß-fruchtiger Getränkegruß, vorzüglich zubereitet durch Manfred Bletz, Vorstandsmitglied und Referent für internationale Beziehungen der Stadt, die bei den Gästen großen Anklang findet.
Mit einem abwechslungsreichen Programm, viel persönlichem Engagement und der Freude an internationaler Zusammenarbeit blickt der Verein optimistisch auf das kommende Jahr.
Wer Interesse hat, den Verein und seine Arbeit näher kennenzulernen, ist herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen oder sich direkt beim Vorstand zu melden. Gemeinsam können wir Grenzen überwinden, Herausforderungen meistern und Freundschaften stärken – lokal und international!