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  • 17.05.2023, Lesedauer: 2 Min.

    Am Samstag, 6. Mai, war es endlich so weit: Die Stadt Kronberg veranstaltete zum zweiten Mal den Europa-Tag des Hochtaunuskreises.

    Der Berliner Platz wurde von 11 bis 16 Uhr zum Festgelände: 44 Stände, davon rund ein Drittel aus Kronberg, rund zehn Unterhaltungs-Acts auf der Festbühne in den Arkaden sowie ein kulturelles Rahmenprogramm rund um den Berliner Platz zogen zahlreiche interessierte Besucher an. Das Motto lautete in diesem Jahr „Grenzen überwinden – Europa von West bis Ost“.

    Und der Verein zur Förderung internationaler Beziehungen war zusammen mit der Europa-AG der Adolf-Reichwein-Schule natürlich auch dabei. Die Crêpes-Platte sorgte für französisches Flair und war einer der Publikumsmagnete. Eine weitere Attraktion war das neue Glücksrad, das mit Fragen zum Thema Europa und Städtepartnerschaften zum Mitspielen und Gewinnen einlud. Und kulinarisch beteiligten sich mit herzhaft gefüllten Teigtaschen einige ukrainische Frauen, die in Neu-Anspach wohnen, am Angebot des Vereins. Dank all dieser Aktivitäten freute sich auch das aufgestellte Spendenschwein.

    Auch an den anderen Pavillons konnten sich die Besucher über gelebte europäische Freundschaft bei uns im Taunus informieren. An diesem Tag wurden die Einheit und Vielfalt unseres Kontinents gefeiert und gleichzeitig daran erinnert, dass wir trotz unserer Unterschiede zusammenarbeiten müssen, um eine friedliche und prosperie- rende Zukunft für Europa zu gestalten.“

    Am Vorabend des Europatags standen die Städtepartnerschaften mit osteuropäischen Kommunen im Mittelpunkt. Im Kino Kronberger Lichtspiele, Friedrich-Ebert-Straße 1, diskutierte ein hochkarätig besetztes Podium zum Thema „Städtepartnerschaften jenseits Westeuropas: Sinn und Zukunft des Modells“. Auf der Bühne nahmen Platz: Astrid von der Malsburg (Honorarkonsulin der Republik Estland in Hessen und Rheinland-Pfalz), Günter Papst (Stadtverordnetenvorsteher der Stadt Schwalbach am Taunus), Daniel Keiser (Lehrer an der Altkönigschule Kronberg und dort Verantwortlicher für ein internationales Jugendaustauschprogramm) sowie Yuriy Didevych (Projektmitarbeiter der GIZ im globalen Projekt Klinikpatenschaften als Instrument im Rahmen von Städtepartnerschaften). Die Moderation übernahm FAZ-Redakteur Bernhard Biener. Eine angeregte Diskussion mit interessanten Impulsen für die Gäste stimmte nachdenklich und zeigte gleichzeitig, wie wichtig der Austausch und das Engagement der Bürger für ein gemeinsames, friedliches Europa ist.

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