Ein Reisebus voller Vorfreude. Gastfamilien statt Hotelroutine. Jugendliche, neue Begegnungen, alte Freundschaften. Internationale Gespräche zwischen Folk-Rock, Opernarien und dem „Kul-Bazar“.
Und genau deshalb war dieses Wochenende in Šentjur so ganz anders als das, was sich viele unter Städtepartnerschaften vorstellen.
Schon die Anreise hat Festival-Vibes
Morgens um fünf Uhr am Busparkplatz — eigentlich viel zu früh. Und trotzdem: sofort gute Stimmung.
Zwischen Kaffee, Reisesnacks und ersten Gesprächen entstand schnell das Gefühl, dass das keine normale Vereinsfahrt wird.
Spätestens hinter Österreich war klar: Diese Reisegruppe funktioniert.
Warum Gastfamilien einfach unschlagbar sind
Hotel kann jeder.
Die schönsten Momente entstehen meistens dort, wo man gemeinsam am Küchentisch sitzt, über Sprachmischungen lacht oder plötzlich merkt, wie ähnlich Menschen sich eigentlich überall sind.
Genau das macht Städtepartnerschaften besonders.
Der Kul-Bazar war ein kleines Europa-Festival
Musik. Gespräche. Essen. Internationale Begegnungen.
Der „Kul-Bazar“ brachte Menschen unterschiedlichster Nationen mitten in Šentjur zusammen — offen, herzlich und komplett ohne steifen Veranstaltungscharakter.
Oder kurz gesagt: ziemlich genau das Gegenteil von dem, was viele mit Städtepartnerschaften verbinden.
Das Finale? Alles — außer gewöhnlich
Den Abschlussabend einfach nur „Bunter Abend“ zu nennen, wäre wahrscheinlich die Untertreibung des Wochenendes gewesen.
Zwischen Opernarien, Folk-Rock, internationalem Publikum, spontanen Gesprächen und sehr viel guter Stimmung entwickelte sich der Abend irgendwo zwischen Kulturfestival, Freundestreffen und europäischer Familienfeier.
Für echte Gänsehautmomente sorgten Mojca und Primož Hladnik mit dem berühmten Trinklied aus Verdis La Traviata — und keine halbe Stunde später wurde getanzt.
Genau solche Abende bleiben am Ende in Erinnerung: nicht wegen eines offiziellen Programms, sondern wegen des besonderen Gefühls, gemeinsam etwas erlebt zu haben.
Für alle, die tiefer eintauchen möchten
Donnerstag: Ankommen, Wiedersehen und europäische Begegnungen
Bereits am Donnerstag begann die Bürgerbegegnung offiziell im Kulturzentrum Ipavec in Šentjur. Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg begrüßten die Gastgeberinnen und Gastgeber die internationalen Gäste aus Neu-Anspach und Saint-Florent-sur-Cher.
Neben vielen vertrauten Gesichtern gab es auch zahlreiche neue Begegnungen — und genau diese Mischung machte die Atmosphäre vom ersten Abend an besonders.
Neu-Anspachs Bürgermeister Birger Strutz nutzte die Tage außerdem für den Austausch mit Bürgermeister Marko Diaci sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Šentjur. Im Mittelpunkt standen nicht nur die langjährigen Partnerschaften, sondern auch neue Ideen für zukünftige Projekte und Begegnungen.
Freitag: Geschichte, Natur und slowenische Legenden
Der Freitag führte die Reisegruppe zunächst nach Rogatec. Dort wurde im beeindruckenden Freilichtmuseum Geschichte lebendig: historische Bauernhäuser, traditionelle Werkstätten und spannende Einblicke in das frühere Leben der Region machten den Besuch zu einer kleinen Zeitreise.
Anschließend ging es weiter nach Rogaška Slatina — einer der bekanntesten Kurstädte Sloweniens. Dort verbindet sich prachtvolle Architektur mit Natur, Heilwasser und einer ganz eigenen Atmosphäre.
Und natürlich durfte auch die passende slowenische Legende nicht fehlen: Der Sage nach war es Pegasus, das geflügelte Pferd der griechischen Mythologie, das dort mit seinem Huf die berühmte Heilquelle entstehen ließ.
Zwischen Aussichtsturm, Kurpark und gemeinsamen Gesprächen entstanden dabei viele dieser kleinen Momente, die man später oft am stärksten in Erinnerung behält.
Samstag: Kul-Bazar, Musik und ganz viel internationales Flair
Am Samstag verwandelte sich der Obermarkt von Šentjur in einen internationalen Treffpunkt voller Musik, Begegnungen und kultureller Vielfalt.
Beim „Kul-Bazar“ präsentierten Menschen unterschiedlichster Nationen ihre Kulturen, Spezialitäten und Traditionen. Der Name passte perfekt zur Stimmung: irgendwo zwischen Kulturfestival, Straßenfest und internationalem Miteinander.
Überall wurde gesprochen, gelacht, probiert und fotografiert. Die Grenzen zwischen Gästen, Gastgebern und Nationen verschwammen dabei ziemlich schnell.
Zusätzlich konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Haus der berühmten Komponistenfamilie Ipavec sowie die Museumssammlungen der Stadt besuchen. Besonders schön: Führungen wurden eigens auf Deutsch und Französisch angeboten.
Jugendprogramm: Europa ganz selbstverständlich erleben
Parallel zum offiziellen Programm war auch die Jugendgruppe aus Neu-Anspach unterwegs.
Die Schülerinnen und Schüler der Adolf-Reichwein-Schule nahmen gemeinsam mit Jugendlichen aus Šentjur an einem eigenen internationalen Programm teil — organisiert vom Jugendzentrum Šentjur unter Leitung von Ines Zelič.
Auf dem Programm standen unter anderem:
ein Tanzfestival,
der Besuch des Technoparks Celje,
das Tropenhaus,
und natürlich ganz viele gemeinsame Aktivitäten und Gespräche.
Gerade solche Begegnungen zeigen, wie unkompliziert und selbstverständlich internationales Miteinander für junge Menschen heute sein kann.
Gastgeschenke mit Symbolkraft
Natürlich wurden auch Gastgeschenke ausgetauscht — allerdings mit deutlich mehr Persönlichkeit als klassische Standard-Souvenirs.
Neu-Anspach brachte eine handgeschnitzte Eule aus dem Taunus mit — als Symbol für Weisheit, Freundschaft und den Blick über Grenzen hinweg.
Die Gastgeber aus Šentjur wiederum überreichten Neu-Anspach und Saint-Florent-sur-Cher jeweils einen Apfelbaum einer traditionellen regionalen Sorte.
Ein schönes Symbol für Städtepartnerschaften, die über viele Jahre gewachsen sind — und weiterhin Früchte tragen sollen.
💙 Und was bleibt?
Viele neue Kontakte. Alte Freundschaften. Sehr viele Geschichten.
Und wahrscheinlich die Erkenntnis, dass Europa manchmal genau dort am stärksten ist, wo Menschen gemeinsam unterwegs sind, miteinander lachen und einfach Zeit miteinander verbringen.
Europatag des Hochtaunuskreises am 9. Mai 2026
31.05.2026, Lesezeit 3 Minuten
Ein kleiner grüner Drache bewacht die slowenische Bierverkostung, der Duft frischer Crêpes – eine Hommage an die französischen Freunde aus Saint-Florent – zieht über den Europatag, und vor den neuen Pavillon-Wänden entstehen die ersten Gespräche über Frankreich, Österreich und Slowenien.
Wer am 9. Mai am Stand des Vereins zur Förderung internationaler Beziehungen Neu-Anspach (VzFiB) vorbeikommt, merkt schnell: Europa ist hier keine politische Idee, sondern gelebte Begegnung.
Neuer Pavillon macht Europa sichtbar
Mit seinen neu gestalteten Pavillonwänden präsentiert sich der VzFiB in diesem Jahr besonders aufmerksamkeitsstark. Die großformatig bedruckten Planen informieren über den Verein und die drei Partnerstädte Neu-Anspachs:
Saint-Florent-sur-Cher in Frankreich
Thalgau in Österreich
Šentjur in Slowenien
Viele Besucherinnen und Besucher bleiben stehen, entdecken Bekanntes, erfahren Neues und kommen mit den Vereinsmitgliedern ins Gespräch. Die neuen Präsentationsflächen zeigen auf einen Blick, wofür der Verein seit mehr als vier Jahrzehnten steht: internationale Freundschaften fördern, Menschen zusammenbringen und Europa im Alltag erlebbar machen.
Ein Stück Slowenien mitten in Steinbach
Neben den beliebten Crêpes zieht vor allem die Bierverkostung zahlreiche Gäste an. Ausgeschenkt wird Bier der traditionsreichen slowenischen Brauerei Laško, deren Heimatregion nur wenige Kilometer von Neu-Anspachs Partnerstadt Šentjur entfernt liegt.
Passend dazu begleitet ein kleiner Drache den Stand. Er erinnert an die vielen Drachenlegenden Sloweniens und sorgt besonders bei Kindern für neugierige Blicke. Gleichzeitig schlägt er eine Brücke zur bevorstehenden Bürgerbegegnung: Bereits eine Woche nach dem Europatag reist eine Delegation aus Neu-Anspach nach Šentjur, um dort gemeinsam mit Freundinnen und Freunden aus Slowenien und Frankreich einige Tage zu verbringen. So erhalten die Besucherinnen und Besucher bereits in Steinbach einen kleinen Vorgeschmack auf das Gastland der diesjährigen Bürgerbegegnung
Europa lebt von Begegnungen
Immer wieder zeigt sich an diesem Tag, was Europa im Kern ausmacht: Menschen kommen miteinander ins Gespräch, tauschen Erfahrungen aus und entdecken Gemeinsamkeiten.
Genau dafür engagiert sich der VzFiB. Der Verein fördert internationale Beziehungen zwischen den Bürgerinnen und Bürgern Neu-Anspachs und den Menschen in den Partnerkommunen. Städtepartnerschaften werden dabei nicht nur verwaltet, sondern aktiv gelebt – durch Bürgerbegegnungen, Jugendprojekte, Vereinskontakte und gemeinsame Veranstaltungen.
Dass solche Begegnungen wirken, zeigt die wenige Tage später stattfindende trinationale Bürgerbegegnung in Šentjur. Dort treffen Menschen aus Neu-Anspach, Saint-Florent-sur-Cher und Šentjur zusammen, knüpfen neue Kontakte und vertiefen bestehende Freundschaften. Aus vielen dieser Begegnungen entstehen Verbindungen, die über Jahre bestehen bleiben.
Lust auf Europa
Der Europatag in Steinbach macht deutlich: Europa beginnt nicht in Brüssel oder Straßburg. Europa beginnt dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen, voneinander lernen und gemeinsame Erlebnisse teilen.
Der VzFiB freut sich über das große Interesse am Europatag, die vielen Gespräche am Stand und alle Besucherinnen und Besucher, die Europa an diesem Tag ein Stück näher kennengelernt haben.
Denn genau diese Begegnungen machen Europa lebendig – persönlich, herzlich und grenzenlos.
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Am 19.03.2026 findet unsere Mitgliederversammlung statt.
In dieser Ausgabe erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Vereinstermin. Er findet im Bürgerhaus Neu-Anspach statt. Blicken Sie zusammen mit dem Vorstand sowohl zurück auf die Veranstaltungen in 2025 als auch voraus zu dem, was wir gemeinsam gestalten möchten.
Außerdem:
Kommunalwahlen 2026 in Frankreich, ein Frühlingsgruß aus Slowenien, sowie ein Theater-Tipp vom 1. Akt – einem unserer Kooperationspartner.
Mit viel Engagement, lebendigen Begegnungen und einem klaren Blick nach vorn findet am 19. März 2026 die Jahresmitgliederversammlung des Vereins zur Förderung internationaler Beziehungen Neu-Anspach e.V. statt. Rund 34 Mitglieder kommen im Bürgerhaus zusammen – und schnell wird deutlich: Der Verein ist aktiv, vernetzt und voller Ideen für die kommenden Jahre.
Ein ausführlicher Bericht zur Versammlung erscheint auch in der Taunuszeitung. Verfasst wurde er von Evelyn Kreutz, Journalistin und langjähriges Vereinsmitglied. Der Artikel ist auch im Pressebereich unserer Website zu finden.
Rückblick auf 2025: Europa lebt vom Miteinander
Internationale Begegnungen: Bürgerbegegnung in Saint-Florent-sur-Cher mit Gästen aus drei Ländern
Große Events: Europatag, Bouleturnier, Nikolausmarkt
Kulturelles Highlight: Kabarettabend mit Sebastian Schnoy – ausverkauft und mit großer Resonanz
Gemeinschaft erleben: Vereinsfahrt nach Würzburg, Baumpflanzaktion als Zeichen der Freundschaft
Besonders erfreulich: Viele neue Kontakte, engagierte Mitglieder und wachsendes Interesse an Europa und Städtepartnerschaften.
Vereinsentwicklung: Stabil und engagiert
159 Mitglieder zum Jahresende
12 Vorstandssitzungen
Aktive Öffentlichkeitsarbeit: Newsletter, Presse, Social Media
Website in drei Sprachen
Finanzen: Solide Basis für kommende Projekte
Leichtes Minus im Jahresergebnis, durch Vorjahr kompensierbar
Gezielte Rücklagen für Bürgerbegegnungen und Jugendprojekt
Überschuss beim Kabarettabend
Fazit: Der Verein ist finanziell gut aufgestellt und vorbereitet für die kommenden Jahre.
Eine vollständige Übersicht des Vorstands und weiterer Funktionen gibt es in der Rubrik „Verein“ auf unserer Website.
Ausblick auf 2026: Viele Highlights stehen an
Europatag in Steinbach
Bürgerbegegnung in Šentjur
Bouleturnier und Fest der Vielfalt
Vereinsfahrt nach Trier
Internationale Begegnungen in Thalgau
Ein besonderer Fokus liegt bereits auf 2027, wenn Neu-Anspach Gastgeber für eine große Bürgerbegegnung und ein internationales Jugendprojekt ist.
Gemeinsam Europa gestalten
Der Verein lebt vom Engagement seiner Mitglieder, von starken Partnerschaften und der gemeinsamen Begeisterung für Europa.
Viele Hände – schnelles Ende: Unterstützung für kommende Projekte ist willkommen.
02.04.2026; Lesezeit 2 Minuten
Kontinuität in Neu-Anspachs französischer Partnerstadt: Marie-Line Cirre wurde bei den Kommunalwahlen 2026 in Saint-Florent-sur-Cher klar im Amt bestätigt. Mit einem deutlichen Ergebnis im ersten Wahlgang bleibt sie Bürgermeisterin der rund 6.400 Einwohner zählenden Stadt im Département Cher.
Saint-Florent-sur-Cher hat gewählt
Und die Bürgerinnen und Bürger haben sich klar für Kontinuität entschieden. Marie-Line Cirre gewann die Kommunalwahl 2026 mit ihrer Liste „Générations Saint-Florent“ bereits im ersten Wahlgang. Sie erreichte 1.792 Stimmen und damit 70,69 Prozent der gültigen Stimmen. Die Gegenliste von Bruno Noble kam auf 743 Stimmen beziehungsweise 29,31 Prozent.
Auch die Sitzverteilung im Gemeinderat fällt deutlich aus: Die Liste von Marie-Line Cirre erhält 25 der 29 Sitze im Conseil municipal. Im Conseil communautaire entfallen 12 von 14 Sitzen auf ihre Liste. Das Ergebnis ist damit nicht nur ein persönlicher Erfolg, sondern auch ein klares Zeichen für das Vertrauen in ihre bisherige Arbeit für die Stadt.
Die Wahlbeteiligung in Saint-Florent-sur-Cher lag bei 56,79 Prozent. Von 4.603 Wahlberechtigten gaben 2.614 Menschen ihre Stimme ab. Zusätzlich wurden 48 weiße Stimmzettel und 31 ungültige Stimmen gezählt.
Kommunalwahlen in Frankreich: ein kurzer Blick auf das System
Die französischen Kommunalwahlen fanden 2026 landesweit am 15. März statt; eine mögliche Stichwahl war für den 22. März 2026 vorgesehen. In Gemeinden mit mehr als 1.000 Einwohnern – dazu gehört Saint-Florent-sur-Cher – wird über Listen gewählt. Erreicht eine Liste bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit, erhält sie einen Mehrheitsbonus bei den Sitzen; die übrigen Sitze werden anteilig verteilt. Dieses System soll stabile Mehrheiten in den Gemeinderäten ermöglichen.
Saint-Florent-sur-Cher zählt laut Insee 6.416 Einwohner und gehört damit zu den Gemeinden, in denen dieses Listenwahlsystem angewendet wird. Die Stadt liegt im Département Cher in der Region Centre-Val de Loire.
Ein gutes Signal auch für die Städtepartnerschaft
Für die Städtepartnerschaft mit Neu-Anspach ist die Wiederwahl von Marie-Line Cirre ein erfreuliches Signal. Sie steht für Verlässlichkeit, Kontinuität und eine lebendige Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg. Gerade für den freundschaftlichen Austausch zwischen Saint-Florent-sur-Cher und Neu-Anspach ist es schön zu wissen, dass die Partnerschaft weiterhin auf einer stabilen kommunalen Basis aufbauen kann.
Wir gratulieren Marie-Line Cirre herzlich zur Wiederwahl und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit unserer französischen Partnerstadt.
08.02.2026, Lesezeit: 2 Minuten
Die Teilnahme des Verein zur Förderung internationaler Beziehungen Neu-Anspach e.V. am Tag der offenen Tür der Adolf-Reichwein-Schule am 30. Januar 2026 ist längst bewährte Tradition. Sie bietet eine gute Gelegenheit, die Kooperation sichtbar zu machen und mit Eltern, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern im Gespräch zu bleiben.
Mit der Crêpe-Platte des Vereins kommt auch in diesem Jahr eine Extraportion französisches Flair in die Schule. Der Duft frisch gebackener Crêpes macht Lust auf Fremdsprachen – und auf Begegnungen in Europa. Am Stand informiert der Verein über die Städtepartnerschaften und gibt Einblicke in gemeinsame Projekte und internationale Begegnungen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf der geplanten Reise zu den Freunden im slowenischen Šentjur. Viele Gespräche drehen sich um Austausch, gemeinsames Erleben und die Bedeutung europäischer Partnerschaften für junge Menschen.
Highlight des Tages sind erneut die engagierten Crêpe-Bäckerinnen und -Bäcker: mit viel Können, guter Laune und internationalem Teamgeist.
🐉 Eine Premiere gibt es ebenfalls: Erstmals mit dabei ist ein kleines grünes Drachenmaskottchen – noch ohne Namen. Eine Hommage an Slowenien und insbesondere Šentjur, dessen Namen auf den heiligen Sankt Georg hinweist. Dort stehen Drachen seit Jahrhunderten für Mythen und Legenden, aber auch für Mut, Stärke und Zusammenhalt.
Der Tag der offenen Tür zeigt einmal mehr: Europa lebt von Begegnung.
Und manchmal auch von Crêpes. 💫
24.01.2026, Lesezeit 5 Minuten
Mehrere Jubiläen, ein gemeinsamer Gedanke
Der Jahresauftakt des Vereins zur Förderung internationaler Beziehungen Neu‑Anspach e.V. am 24. Januar steht ganz im Zeichen der europäischen Begegnung – und bietet gleich mehrere Anlässe zum Feiern.
Im Mittelpunkt des Nachmittags stehen
45 Jahre Vereinsgeschichte (Gründung am 28.01.1981),
der Deutsch‑Französische Tag (22. Januar),
und natürlich die Partnerstädte Saint-Florent-sur-Cher (verschwistert seit 1982)
Šentjur, Slowenien, verschwistert mit Neu-Anspach seit 2007 – und mit Saint-Florent-sur-Cher seit 2006!
Thalgau, Österreich, verschwistert seit 1974.
Grund genug für eine Rückschau auf das Vereinsjahr 2025 und einen Ausblick auf die kommenden Vereinsaktivitäten.
Ein Nachmittag der Begegnungen und Partnerschaften
Mehr als 50 Gäste folgen der Einladung. Unter ihnen Vertreter aus Kommunalpolitik, Kultur und europäischer Netzwerkarbeit, zwei Gründungsmitglieder – Gudrun Panholzer und Barbara Wittmann, langjährige Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter sowie viele neue Mitglieder und Unterstützende.
Besonders begrüßt werden Bürgermeister Birger Strutz, Stadtverordnetenvorsteher Holger Bellino, Gregor Maier (Fachbereichsleiter Kultur des Hochtaunuskreises) sowie Hildegard Klär von der Europa‑Union Hochtaunuskreis.
Thomas Pauli, ehemaliger Bürgermeister, kommt in Begleitung seiner Frau, und Evelyn Kreutz vertritt die lokale Presse.
Außerdem erstmalig dabei: Die Regionalberaterin des Deutsch-Französischen Bürgerfonds Marisa Diehl. In ihrer Vielfalt spiegeln die Gäste genau das wider, wofür der Verein seit 45 Jahren steht: gelebte Städtepartnerschaft, europäischer Austausch und ehrenamtliches Engagement. Oder, wie es an diesem Abend mehrfach formuliert wurde: Städtepartnerschaftsbotschafter ehrenhalber und überzeugte Europa‑Enthusiasten.
⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ „Städtepartnerschaften sind weit mehr als offizielle Begegnungen. Sie leben von persönlichen Kontakten und vom Engagement der Menschen – besonders der jungen Generation.“
⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
In ihren Grußworten betonen Holger Bellino und Birger Strutz die Bedeutung der Städtepartnerschaften – für den Verein Anerkennung und Ansporn gleichermaßen.
Rückblick auf 2025 und Ausblick auf 2026
Der Blick zurück auf 2025 macht deutlich, wie vielfältig und lebendig die Vereinsarbeit ist – von Begegnungen über kulturelle Veranstaltungen bis hin zu europapolitischen Impulsen. Gleichzeitig wird der Nachmittag genutzt, um die kommenden Vereinsaktivitäten und Projekte vorzustellen.
Highlight 2026: Bürgerbegegnung in Šentjur
Ein besonderer Schwerpunkt wird die Bürgerbegegnung am Himmelfahrtswochenende 2026 in Šentjur (Slowenien) sein. Gemeinsam mit den Freundinnen und Freunden aus Saint‑Florent‑sur‑Cher (Frankreich) wird die Städtepartnerschaft in einem trinationalen Rahmen erlebbar.
Der Reisebus ist bereits gebucht.
Die Anmeldung ist online über die Vereinswebsite möglich.
Für alle, die sich bis zum 15. Februar 2025 anmelden, gilt ein Frühbucher‑Rabatt.
Ein wichtiges Anliegen des Vereins ist dabei die Einbindung junger Menschen: Jugendliche können auch ohne ihre Eltern teilnehmen, wohnen in geeigneten Gastfamilien und werden durch einen Jugendbeauftragten begleitet. So wird Europa ganz praktisch, persönlich und sicher erfahrbar.
Weitere Termine und Ideen
die Mitgliederversammlung am 19. März 2026,
die Beteiligungam Europatag in Steinbach am 9. Mai 2026
Bouleturnier am 29. August – Spaß und unterhaltsamer Wettkampf,
sowie erste Überlegungen zur Exkursion am 3. Oktober.
Kulinarischer Genuss mit internationalem Flair
Auch kulinarisch spiegelt sich der internationale Geist des Vereins wider: Neben Kaffee, Tee, Kuchen und Snacks gibt es wie in jedem Jahr eine besondere Spezialität aus der österreichischen Partnerstadt Thalgau – Chilli-Marilli, ein wärmender heiß-fruchtiger Getränkegruß, vorzüglich zubereitet durch Manfred Bletz, Vorstandsmitglied und Referent für internationale Beziehungen der Stadt, die bei den Gästen großen Anklang findet.
Mit einem abwechslungsreichen Programm, viel persönlichem Engagement und der Freude an internationaler Zusammenarbeit blickt der Verein optimistisch auf das kommende Jahr.
Wer Interesse hat, den Verein und seine Arbeit näher kennenzulernen, ist herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen oder sich direkt beim Vorstand zu melden. Gemeinsam können wir Grenzen überwinden, Herausforderungen meistern und Freundschaften stärken – lokal und international!
Die folgenden Beiträge dokumentieren die mediale Resonanz auf Projekte und Begegnungen im Jahr 2026.
Neu-Anspacher Nachrichten Juni 2026
Taunuszeitung (FNP) vom 27.05.2026 von Evelyn Kreutz
Taunuszeitung (FNP) vom 26.05.2026
Neu-Anspacher Nachrichten Mai 2026
Taunus Zeitung (FNP), 23.03.2026 von Evelyn Kreutz
Neu-Anspacher Nachrichten März 2026
Neu-Anspacher Nachrichten Februar 2026
Neu-Anspacher Nachrichten Januar 2026
Taunuszeitung (FNP), 27.01.2026 von Evelyn Kreutz
Am Freitag, 10.10.2025 um 11 Uhr ist es soweit: Der Freundschaftsbaum, den wir während der Bürgerbegegnung 2025 in Saint-Florent-sur-Cher von der Bürgermeisterin Marie-Line Cirre feierlich erhalten haben, findet auf dem Dreschplatz in Neu-Anspach seine neue Heimat. Unter fachkundiger Anleitung von Revierförster Christian Wählert und unter Aufsicht von Bürgermeister Birger Strutz sowie Mitgliedern und Sympathisanten unseres Vereins sowie der Waldliebe e.V. wird die Pflanzung vorgenommen.
Wir wünschen der edlen Nordmann-Tanne, dass sie sich im Taunus wohlfühlt, ihre Aufgabe als Freundschaftsbaum sehr ernst nimmt und wächst und gedeiht.
Mehr über die Familie unseres Freundschaftsbaums:
? Die Nordmanntanne – ein echter Europäer
Wenn es einen Baum gibt, der für unsere Freundschaft wie geschaffen ist, dann ist es die Nordmanntanne. Stabil, geduldig, wetterfest – und mit einem Hang zur Völkerverständigung.
Am Freitag, 10. Oktober 2025, findet unser Freundschaftsbaum seinen Platz im Taunus. Seine Geschwister stehen schon in unseren Partnerstädten: eine im französischen Saint-Florent-sur-Cher, eine weitere im slowenischen Šentjur. Drei Bäume, drei Länder – und eine gemeinsame Idee: Freundschaft, die wächst.
Die Nordmanntanne (Abies nordmanniana) stammt ursprünglich übrigens aus dem Kaukasus. Sie ist also von Natur aus an internationale Beziehungen gewöhnt. Kein Wunder, dass sie sich bei uns so wohlfühlt. Sie steht für Beständigkeit, für ein immergrünes Miteinander – und dafür, dass auch Freundschaft regelmäßige Pflege braucht (wenn auch hoffentlich weniger Gießwasser).
So verbindet unser Freundschaftsbaum Neu-Anspach, Saint-Florent-sur-Cher und Šentjur auf ganz natürliche Weise – wortwörtlich mit Wurzeln, die in dieselbe Richtung wachsen: nach Europa.
08.10.2025; Lesezeit: 4 Minuten
So gelassen und erhaben, wie sie Giambattista Tiepolo an die Decke der Würzburger Residenz malte, zeigt sich Europa heute selten.
Auf dem Deckenfresko des italienischen Meisters – dem größten zusammenhängenden Monumentalgemälde der Welt – ruht die Personifikation Europas halb thronend, halb liegend auf Wolken, umgeben von Sinnbildern für Macht, Wissenschaft und Kunst.
Ein Bild von beeindruckender Leichtigkeit und zugleich von großer Aussagekraft: Europa als Verbindung, nicht als Abgrenzung. Genau dieses Motiv prägt auch die diesjährige Tages-Exkursion des Vereins zur Förderung internationaler Beziehungen Neu-Anspach e.V. – passender hätte der Auftakt kaum sein können.
Wie in den vergangenen Jahren steht die Fahrt unter einem gemeinsamen Leitgedanken: „Schauplätze Europas – gestern, heute und morgen.“
Am Tag der Deutschen Einheit machen sich rund vierzig Europa- und Städtepartnerschaftsenthusiasten aus Neu-Anspach und Umgebung auf den Weg in die Europastadt Würzburg.
Schon im Bus sorgt Paul-Werner Geis für eine lebendige Einstimmung – mit Geschichten, Anekdoten und einem humorvollen Blick auf die wechselvolle Geschichte der alten Residenzstadt.
Und weil Kultur am besten auf eine gute Grundlage trifft, darf auch die traditionelle Stärkung nicht fehlen: Worscht und Weck, stilecht und unterwegs, bilden den passenden Auftakt zu einem Tag, an dem Europa auf ganz unterschiedliche Weise erlebbar wird.
Unter Europas größtem Himmelsbild – Besuch der Residenz
In der Würzburger Residenz, einem der bedeutendsten Barockbauten Europas, wird Geschichte lebendig. Zwei engagierte Kunstvermittlerinnen der Stadt Würzburg führen die Gruppe durch Prunkräume, Treppenhaus und Kaisersaal – Orte, an denen sich Macht, Kunst und europäischer Geist eindrucksvoll begegnen.
Der Blick hinauf zum Deckenbild von Giambattista Tiepolo läßt niemanden unbeeindruckt: Auf über 600 Quadratmetern entfaltet sich eine Weltallegorie, in der Europa, Asien, Afrika und Amerika als Figuren auf Wolken erscheinen – Sinnbilder einer Zeit, in der sich die Welt öffnete und Europa seinen Platz darin suchte.
Die Mischung aus architektonischer Strenge und malerischer Leichtigkeit, aus Balthasar Neumanns Raumkunst und Tiepolos Farbenpracht, vermittelt ein Gefühl dafür, warum die Residenz als UNESCO-Welterbe gilt – und warum sie bis heute als Inbegriff barocker Vollendung bewundert wird.
Wo Würzburg seine Geschichte erzählt
Ein Stück weiter, im Rathaus mit seinem eindrucksvollen Wappensaal, entdecken die Teilnehmenden die Flaggen der Würzburger Partnerstädte. Von Caen als ältester Partnerschaft über Lwiw bis hin zu den jüngsten Verbindungen nach Italien – jede Fahne steht für eine Freundschaft über Grenzen hinweg.
?️ Würzburgs Partnerstädte
Würzburgs Partnerstädte im Überblick
Seit über 60 Jahren pflegt Würzburg lebendige Verbindungen in alle Himmelsrichtungen. Jede Partnerschaft steht für Begegnung, Austausch und das, was Europa im besten Sinne ausmacht: Freundschaft über Grenzen hinweg.
?? Caen (Frankreich, seit 1962)
Die älteste Partnerstadt – Symbol der deutsch-französischen Versöhnung. Studierende, Chöre und Vereine halten bis heute enge Kontakte in die normannische Universitätsstadt.
? Dundee (Schottland, Vereinigtes Königreich, seit 1962)
Verbindet Wissenschaft, Bildung und Kultur – zwei lebendige Universitätsstädte, geeint durch Offenheit und Kreativität.
?? Rochester (USA, seit 1964)
Partnerschaft über den Atlantik: entstanden im Geist der Nachkriegsfreundschaft, getragen von persönlichen Begegnungen und Schulpartnerschaften.
?? Mwanza (Tansania, seit 1966)
Würzburgs Brücke nach Afrika – mit zahlreichen Projekten in Bildung, Medizin und Entwicklungshilfe. Eine der ältesten deutsch-afrikanischen Städtepartnerschaften überhaupt.
?? Ōtsu (Japan, seit 1979)
Die „Perle am Biwa-See“ – Austausch zwischen Schulen, Orchestern und Kulturgruppen prägt diese fernöstlich-fränkische Verbindung.
Ein sichtbares Zeichen dieser Freundschaft ist der Japanische Garten im Landesgartenschau-Gelände, gestaltet nach dem Vorbild der Gärten in Ōtsu. Auch im Japanischen Teehaus im Hofgarten wird sie erlebbar: fernöstliche Ruhe mitten im fränkischen Barock.
?? Salamanca (Spanien, seit 1980)
Zwei traditionsreiche Universitätsstädte mit Herz für Kultur, Geschichte und Lebensfreude. Europa zum Studieren, Erleben und Genießen.
?? Suhl (Thüringen, Deutschland, seit 1988)
Noch vor der Wiedervereinigung geschlossen – ein Symbol innerdeutscher Verständigung und bleibender Freundschaft.
?? Umeå (Schweden, seit 1992)
Jung, kreativ, umweltbewusst – Würzburgs Partner im hohen Norden. Beide Städte setzen auf Kultur, Bildung und Nachhaltigkeit.
?? Bray (Irland, seit 1999)
Irische Gastfreundschaft trifft fränkisches Temperament: gelebtes Europa mit Musik, Austausch und guter Laune.
?? Lwiw / Lemberg (Ukraine, seit 2023)
Zeichen der Solidarität mit der Ukraine – Ausdruck einer aktiven europäischen Verantwortung und neuer Freundschaften.
?? Siracusa (Sizilien, Italien, seit 2025)
Die jüngste Partnerschaft im Süden Europas: mediterranes Lebensgefühl, antike Kultur und sonnige Inspiration für das europäische Netzwerk Würzburgs.
Das Wandgemälde im Ratssaal
Im benachbarten Ratssaal fesselt das monumentale Wandgemälde von Wolfgang Lenz (1984–1987) die Besucher: 37 ineinanderfließende Szenen erzählen 1300 Jahre Würzburger Stadtgeschichte. Lenz’ Lehmspachteltechnik verleiht den Figuren Bewegung, während der Moment der Kriegszerstörung – verhüllt hinter einem schwarzen Tuch – berührende Stille schafft.
?️ Wissenswertes zum Wandgemälde im Ratssaal
Das monumentale Werk von Wolfgang Lenz entstand zwischen 1984 und 1987 und gilt als eines der eindrucksvollsten Beispiele moderner Geschichtsmalerei in Süddeutschland. Auf rund 280 Quadratmetern entfaltet sich ein Panorama aus 37 ineinanderfließenden Szenen, die 1300 Jahre Würzburger Stadtgeschichte lebendig werden lassen.
In seiner charakteristischen Lehmspachteltechnik verbindet Lenz präzise historische Details mit malerischer Bewegung. Szenen wie die Mission des heiligen Kilian, der Bau der Alten Mainbrücke, die Gründung der Universität im Jahr 1402 oder die Blütezeit des Barock mit Balthasar Neumann und Tiepolo zeigen den Wandel der Stadt über die Jahrhunderte. Dazwischen finden sich stille Verweise auf die Judenverfolgungen und Hexenprozesse – Ereignisse, die Lenz bewusst nicht ausspart.
Der Moment der Kriegszerstörung 1945 wird nicht dargestellt, sondern bleibt hinter einem schwarzen Tuch verborgen – eine künstlerische Geste, die für Würzburgs Verlust, aber auch für den Neuanfang steht. Der Wiederaufbau erscheint in hellen Tönen, Sinnbild für Zuversicht und Zusammenhalt.
Zum 100. Geburtstag von Wolfgang Lenz im Jahr 2025 wurde das Werk erneut gewürdigt – als Vermächtnis eines Künstlers, der Geschichte nicht nur darstellte, sondern fühlbar machte. Sein Wandbild ist bis heute das visuelle Gedächtnis des modernen Würzburgs.
Beim Spaziergang über die Alte Mainbrücke begegnet die Gruppe Europa ein weiteres Mal – diesmal steinern, in Gestalt barocker Heiliger und Schutzpatrone, die seit Jahrhunderten über den Main und die Stadt wachen. Zwischen den Figuren des heiligen Kilian, des heiligen Nepomuk oder der heiligen Afra spiegeln sich die kulturellen Wurzeln und Verbindungen, die Würzburg weit über Franken hinaus geprägt haben.
Während bei herrlichem Oktoberwetter viele Besucher und Einheimische den Blick über den Fluss genießen, in der Hand ein Glas Frankenwein, entsteht dieses ganz eigene Würzburger Lebensgefühl – ein entspannter Dialog zwischen Gestern und Heute, zwischen barocker Kulisse und lebendigem Europa im Hier und Jetzt.
Der Mittelpunkt Europas in Veitshöchsheim
Nach so viel Kunst und Geschichte folgt der gemütliche Teil: ein gemeinsames Essen in Veitshöchheim am Mainufer mit fränkischen Spezialitäten. Zum Abschluss führt der Weg zum Mittelpunkt Europas – ein unscheinbarer Platz mit großer Symbolik.
Hier, wo sich die geografische Mitte des Kontinents befindet, wird Europas Vielfalt bei einem prickelnden Glas Sekt noch einmal ganz unmittelbar spürbar.
Zum Schluss – Menschen, die Europa bewegen
Ein herzliches Dankeschön gilt Silke Jeltsch-Strempel und ihrem Mann Jürgen Strempel, die die Exkursion organisiert und begleitet haben, sowie dem stets gutgelaunten Fahrer von Gutacker-Reisen, der souverän für eine entspannte Reise sorgt.
Auch die Reisegruppe selbst ist ein Stück gelebte Internationalität: Menschen aus Neu-Anspach und Umgebung, verbunden durch Neugier und Offenheit – mit Wurzeln in Frankreich, Slowenien, Spanien, Pakistan, Brasilien und aus vielen Regionen Deutschlands.
Diese internationale Mischung sorgt schon im Bus für angeregte Gespräche, viel Lachen und eine wunderbare Reiselust. Und obwohl der Tag früh begonnen hat, ist die Stimmung von Anfang an hellwach – Europa im Gespräch, Europa unterwegs.
So zeigt sich Europa an diesem Tag: vielfältig, zugewandt, fröhlich – und mit einem Hauch barocker Leichtigkeit, ganz wie bei Tiepolo.
Europa zum Durchklicken und Einladung zum Mitmachen
Und wer jetzt Lust bekommen hat, selbst ein Stück Europa zu entdecken: Ein Blick in unsere Fotogalerie lohnt sich. Dort wird sichtbar, was Worte nur andeuten können – und was für uns als Vereinsvorstand Ansporn und Motivation ist, solche Veranstaltungen zu organisieren und durchzuführen. Damit wollen wir unsere Mitglieder und die, die es werden wollen, zum Dabeisein und Mitmachen anstiften.