Am Donnerstag, 19. März 2026, um 20:00 Uhr findet die Mitgliederversammlung im Bürgerhaus Neu-Anspach statt. Ein Abend, der sich für Sie lohnt – weil Sie mitentscheiden und mitgestalten können.
Herzlich willkommen sind alle Mitglieder – und ebenso alle, die den Verein kennenlernen und Mitglied werden möchten.
Was haben Sie davon, wenn Sie dabei sind?
Sie sind informiert: Sie erfahren, was der Verein erreicht hat, was geplant ist und wo Ihre Ideen gefragt sind.
Sie entscheiden mit: Bei den Vorstandswahlen geben Sie Ihrer Vorstellung von Vereinsarbeit eine Stimme.
Sie gestalten aktiv: Ob Bürgerbegegnung, Europatag, Jugendaktivitäten oder Vereinsexkursion – Ihre Impulse zählen.
Sie erleben Europa ganz konkret:
In diesem Jahr besuchen wir unsere Partnerstadt Šentjur (Slowenien).
Im nächsten Jahr sind wir Gastgeber für unsere französischen und slowenischen Freunde – und planen auch ein trinationales Jugendprojekt. Hier können Sie sich einbringen: in der Organisation, in der Begleitung oder ganz praktisch vor Ort.
Ganz gleich, ob Sie bereits aktiv sind oder gerade erst Interesse an der Vereinsarbeit entwickeln:
Die Mitgliederversammlung ist Ihre Gelegenheit, mitzuwählen, mitzugestalten und Teil lebendiger europäischer Begegnungen zu sein.
Die detaillierte Einladung mit Tagesordnung folgt rechtzeitig vor dem Termin. 👉 Jetzt vormerken – und am 19. März dabei sein.
Wenn Sie noch nicht Mitglied sind, dann klicken Sie in die Rubrik „Verein“. Hier finden Sie weitere Informationen über den Verein, den Vorstand und den Mitgliedsantrag
24.01.2026, Lesezeit 5 Minuten
Besuchen Sie mit uns am Himmelfahrtswochenende (14.05. bis 17.05. 2026) Neu-Anspachs Partnerstadt Šentjur 💚 im grünen Herzen von SLOVENIA – dem Land, das die Liebe im Namen trägt.
Gemeinsam mit unseren slowenischen Gastgeberinnen und Gastgebern sowie unseren französischen Freunden aus Saint-Florent-sur-Cher erleben wir Slowenien persönlich, herzlich und authentisch. Die Bürgerbegegnung schafft Raum für Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Erlebnisse und lädt dazu ein, Europa miteinander zu erleben.
I feel SLOVENIA – gemeinsam in Šentjur
Unsere Gastgeber, der Bürgermeister Marko Diaci, die Gemeinde Sentjur und das Partnerschaftskomitee unter der Leitung von Robert Gajšek, entwickeln wie schon seit vielen Jahren ein kurzweiliges und liebevoll gestaltetes Programm, das uns die Schönheit und Gastfreundlichkeit ihres Landes näherbringt.
Die Unterbringung in Gastfamilien ermöglicht unmittelbare Einblicke in Alltag und Kultur vor Ort. Ein abwechslungsreiches Programm mit gemeinsamen Aktivitäten, kulturellen Eindrücken und Zeit für Austausch macht diese Reise zu einem besonderen Erlebnis der gelebten Städtepartnerschaft.
Šentjur 💚 Natur, Kultur, Begegnung
Šentjur liegt in einer sanften Hügellandschaft im Osten Sloweniens und verbindet Natur, Kultur und lebendige Gemeinschaft. Die Stadt steht für Offenheit, Zusammenhalt und europäische Verbundenheit.
Bei Fragen schreiben Sie uns eine Mail, rufen an oder schreiben eine Whatsapp. Tel. 0160-7839272 .
Die Reise wird mit einem modernen Reisebus eines regionalen Anbieters erfolgen – für maximale Sicherheit und Komfort.
Details zu Anmeldung und Preisen
Profitieren Sie bis zum 15.02.2026 bei der Fahrt mit dem Reisebus vom Frühbucher-Rabatt.
Die Preise: Mitglieder Erwachsene 80 €, Jugendliche 55 €; Nichtmitglieder Erwachsene: 95 €, Jugendliche: 65 €
Ab 16.02.2026 gelten die folgenden Preise: Mitglieder: Erwachsene 95 € / Jugendliche 65 €; Nichtmitglieder: Erwachsene 110 €, Jugendliche 75 €.
Bitte melden Sie sich bis zum 20.04.2026 an. Eine Kostenfreie Abmeldung ist bis zum 23.04.2026 möglich. Danach Erstattung nur bei Ersatzteilnahme.
So melden Sie sich zur Fahrt an
Als Desktop-Nutzer klicken Sie im untenstehenden Google Anmeldeformular auf WEITER und füllen Sie die mit Sternchen markierten Felder aus.
Nutzern von mobilen Endgeräten empfehlen wir direkt über diesen Link auf das Anmeldeformular zu gehen.
Wenn Sie sich „klassisch“ über unser Papierformular anmelden möchten, können Sie dieses hierherunterladen und uns per Post/E-Mail zusenden.
Die Teilnahme des Verein zur Förderung internationaler Beziehungen Neu-Anspach e.V. am Tag der offenen Tür der Adolf-Reichwein-Schule am 30. Januar 2026 ist längst bewährte Tradition. Sie bietet eine gute Gelegenheit, die Kooperation sichtbar zu machen und mit Eltern, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern im Gespräch zu bleiben.
Mit der Crêpe-Platte des Vereins kommt auch in diesem Jahr eine Extraportion französisches Flair in die Schule. Der Duft frisch gebackener Crêpes macht Lust auf Fremdsprachen – und auf Begegnungen in Europa. Am Stand informiert der Verein über die Städtepartnerschaften und gibt Einblicke in gemeinsame Projekte und internationale Begegnungen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf der geplanten Reise zu den Freunden im slowenischen Šentjur. Viele Gespräche drehen sich um Austausch, gemeinsames Erleben und die Bedeutung europäischer Partnerschaften für junge Menschen.
Highlight des Tages sind erneut die engagierten Crêpe-Bäckerinnen und -Bäcker: mit viel Können, guter Laune und internationalem Teamgeist.
🐉 Eine Premiere gibt es ebenfalls: Erstmals mit dabei ist ein kleines grünes Drachenmaskottchen – noch ohne Namen. Eine Hommage an Slowenien und insbesondere Šentjur, dessen Namen auf den heiligen Sankt Georg hinweist. Dort stehen Drachen seit Jahrhunderten für Mythen und Legenden, aber auch für Mut, Stärke und Zusammenhalt.
Der Tag der offenen Tür zeigt einmal mehr: Europa lebt von Begegnung.
Und manchmal auch von Crêpes. 💫
24.01.2026, Lesezeit 5 Minuten
Mehrere Jubiläen, ein gemeinsamer Gedanke
Der Jahresauftakt des Vereins zur Förderung internationaler Beziehungen Neu‑Anspach e.V. am 24. Januar steht ganz im Zeichen der europäischen Begegnung – und bietet gleich mehrere Anlässe zum Feiern.
Im Mittelpunkt des Nachmittags stehen
45 Jahre Vereinsgeschichte (Gründung am 28.01.1981),
der Deutsch‑Französische Tag (22. Januar),
und natürlich die Partnerstädte Saint-Florent-sur-Cher (verschwistert seit 1982)
Šentjur, Slowenien, verschwistert mit Neu-Anspach seit 2007 – und mit Saint-Florent-sur-Cher seit 2006!
Thalgau, Österreich, verschwistert seit 1974.
Grund genug für eine Rückschau auf das Vereinsjahr 2025 und einen Ausblick auf die kommenden Vereinsaktivitäten.
Ein Nachmittag der Begegnungen und Partnerschaften
Mehr als 50 Gäste folgen der Einladung. Unter ihnen Vertreter aus Kommunalpolitik, Kultur und europäischer Netzwerkarbeit, zwei Gründungsmitglieder – Gudrun Panholzer und Barbara Wittmann, langjährige Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter sowie viele neue Mitglieder und Unterstützende.
Besonders begrüßt werden Bürgermeister Birger Strutz, Stadtverordnetenvorsteher Holger Bellino, Gregor Maier (Fachbereichsleiter Kultur des Hochtaunuskreises) sowie Hildegard Klär von der Europa‑Union Hochtaunuskreis.
Thomas Pauli, ehemaliger Bürgermeister, kommt in Begleitung seiner Frau, und Evelyn Kreutz vertritt die lokale Presse.
Außerdem erstmalig dabei: Die Regionalberaterin des Deutsch-Französischen Bürgerfonds Marisa Diehl. In ihrer Vielfalt spiegeln die Gäste genau das wider, wofür der Verein seit 45 Jahren steht: gelebte Städtepartnerschaft, europäischer Austausch und ehrenamtliches Engagement. Oder, wie es an diesem Abend mehrfach formuliert wurde: Städtepartnerschaftsbotschafter ehrenhalber und überzeugte Europa‑Enthusiasten.
⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ „Städtepartnerschaften sind weit mehr als offizielle Begegnungen. Sie leben von persönlichen Kontakten und vom Engagement der Menschen – besonders der jungen Generation.“
⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
In ihren Grußworten betonen Holger Bellino und Birger Strutz die Bedeutung der Städtepartnerschaften – für den Verein Anerkennung und Ansporn gleichermaßen.
Rückblick auf 2025 und Ausblick auf 2026
Der Blick zurück auf 2025 macht deutlich, wie vielfältig und lebendig die Vereinsarbeit ist – von Begegnungen über kulturelle Veranstaltungen bis hin zu europapolitischen Impulsen. Gleichzeitig wird der Nachmittag genutzt, um die kommenden Vereinsaktivitäten und Projekte vorzustellen.
Highlight 2026: Bürgerbegegnung in Šentjur
Ein besonderer Schwerpunkt wird die Bürgerbegegnung am Himmelfahrtswochenende 2026 in Šentjur (Slowenien) sein. Gemeinsam mit den Freundinnen und Freunden aus Saint‑Florent‑sur‑Cher (Frankreich) wird die Städtepartnerschaft in einem trinationalen Rahmen erlebbar.
Der Reisebus ist bereits gebucht.
Die Anmeldung ist online über die Vereinswebsite möglich.
Für alle, die sich bis zum 15. Februar 2025 anmelden, gilt ein Frühbucher‑Rabatt.
Ein wichtiges Anliegen des Vereins ist dabei die Einbindung junger Menschen: Jugendliche können auch ohne ihre Eltern teilnehmen, wohnen in geeigneten Gastfamilien und werden durch einen Jugendbeauftragten begleitet. So wird Europa ganz praktisch, persönlich und sicher erfahrbar.
Weitere Termine und Ideen
die Mitgliederversammlung am 19. März 2026,
die Beteiligungam Europatag in Steinbach am 9. Mai 2026
Bouleturnier am 29. August – Spaß und unterhaltsamer Wettkampf,
sowie erste Überlegungen zur Exkursion am 3. Oktober.
Kulinarischer Genuss mit internationalem Flair
Auch kulinarisch spiegelt sich der internationale Geist des Vereins wider: Neben Kaffee, Tee, Kuchen und Snacks gibt es wie in jedem Jahr eine besondere Spezialität aus der österreichischen Partnerstadt Thalgau – Chilli-Marilli, ein wärmender heiß-fruchtiger Getränkegruß, vorzüglich zubereitet durch Manfred Bletz, Vorstandsmitglied und Referent für internationale Beziehungen der Stadt, die bei den Gästen großen Anklang findet.
Mit einem abwechslungsreichen Programm, viel persönlichem Engagement und der Freude an internationaler Zusammenarbeit blickt der Verein optimistisch auf das kommende Jahr.
Wer Interesse hat, den Verein und seine Arbeit näher kennenzulernen, ist herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen oder sich direkt beim Vorstand zu melden. Gemeinsam können wir Grenzen überwinden, Herausforderungen meistern und Freundschaften stärken – lokal und international!
Am Freitag, 10.10.2025 um 11 Uhr ist es soweit: Der Freundschaftsbaum, den wir während der Bürgerbegegnung 2025 in Saint-Florent-sur-Cher von der Bürgermeisterin Marie-Line Cirre feierlich erhalten haben, findet auf dem Dreschplatz in Neu-Anspach seine neue Heimat. Unter fachkundiger Anleitung von Revierförster Christian Wählert und unter Aufsicht von Bürgermeister Birger Strutz sowie Mitgliedern und Sympathisanten unseres Vereins sowie der Waldliebe e.V. wird die Pflanzung vorgenommen.
Wir wünschen der edlen Nordmann-Tanne, dass sie sich im Taunus wohlfühlt, ihre Aufgabe als Freundschaftsbaum sehr ernst nimmt und wächst und gedeiht.
Mehr über die Familie unseres Freundschaftsbaums:
? Die Nordmanntanne – ein echter Europäer
Wenn es einen Baum gibt, der für unsere Freundschaft wie geschaffen ist, dann ist es die Nordmanntanne. Stabil, geduldig, wetterfest – und mit einem Hang zur Völkerverständigung.
Am Freitag, 10. Oktober 2025, findet unser Freundschaftsbaum seinen Platz im Taunus. Seine Geschwister stehen schon in unseren Partnerstädten: eine im französischen Saint-Florent-sur-Cher, eine weitere im slowenischen Šentjur. Drei Bäume, drei Länder – und eine gemeinsame Idee: Freundschaft, die wächst.
Die Nordmanntanne (Abies nordmanniana) stammt ursprünglich übrigens aus dem Kaukasus. Sie ist also von Natur aus an internationale Beziehungen gewöhnt. Kein Wunder, dass sie sich bei uns so wohlfühlt. Sie steht für Beständigkeit, für ein immergrünes Miteinander – und dafür, dass auch Freundschaft regelmäßige Pflege braucht (wenn auch hoffentlich weniger Gießwasser).
So verbindet unser Freundschaftsbaum Neu-Anspach, Saint-Florent-sur-Cher und Šentjur auf ganz natürliche Weise – wortwörtlich mit Wurzeln, die in dieselbe Richtung wachsen: nach Europa.
08.10.2025; Lesezeit: 4 Minuten
So gelassen und erhaben, wie sie Giambattista Tiepolo an die Decke der Würzburger Residenz malte, zeigt sich Europa heute selten.
Auf dem Deckenfresko des italienischen Meisters – dem größten zusammenhängenden Monumentalgemälde der Welt – ruht die Personifikation Europas halb thronend, halb liegend auf Wolken, umgeben von Sinnbildern für Macht, Wissenschaft und Kunst.
Ein Bild von beeindruckender Leichtigkeit und zugleich von großer Aussagekraft: Europa als Verbindung, nicht als Abgrenzung. Genau dieses Motiv prägt auch die diesjährige Tages-Exkursion des Vereins zur Förderung internationaler Beziehungen Neu-Anspach e.V. – passender hätte der Auftakt kaum sein können.
Wie in den vergangenen Jahren steht die Fahrt unter einem gemeinsamen Leitgedanken: „Schauplätze Europas – gestern, heute und morgen.“
Am Tag der Deutschen Einheit machen sich rund vierzig Europa- und Städtepartnerschaftsenthusiasten aus Neu-Anspach und Umgebung auf den Weg in die Europastadt Würzburg.
Schon im Bus sorgt Paul-Werner Geis für eine lebendige Einstimmung – mit Geschichten, Anekdoten und einem humorvollen Blick auf die wechselvolle Geschichte der alten Residenzstadt.
Und weil Kultur am besten auf eine gute Grundlage trifft, darf auch die traditionelle Stärkung nicht fehlen: Worscht und Weck, stilecht und unterwegs, bilden den passenden Auftakt zu einem Tag, an dem Europa auf ganz unterschiedliche Weise erlebbar wird.
Unter Europas größtem Himmelsbild – Besuch der Residenz
In der Würzburger Residenz, einem der bedeutendsten Barockbauten Europas, wird Geschichte lebendig. Zwei engagierte Kunstvermittlerinnen der Stadt Würzburg führen die Gruppe durch Prunkräume, Treppenhaus und Kaisersaal – Orte, an denen sich Macht, Kunst und europäischer Geist eindrucksvoll begegnen.
Der Blick hinauf zum Deckenbild von Giambattista Tiepolo läßt niemanden unbeeindruckt: Auf über 600 Quadratmetern entfaltet sich eine Weltallegorie, in der Europa, Asien, Afrika und Amerika als Figuren auf Wolken erscheinen – Sinnbilder einer Zeit, in der sich die Welt öffnete und Europa seinen Platz darin suchte.
Die Mischung aus architektonischer Strenge und malerischer Leichtigkeit, aus Balthasar Neumanns Raumkunst und Tiepolos Farbenpracht, vermittelt ein Gefühl dafür, warum die Residenz als UNESCO-Welterbe gilt – und warum sie bis heute als Inbegriff barocker Vollendung bewundert wird.
Wo Würzburg seine Geschichte erzählt
Ein Stück weiter, im Rathaus mit seinem eindrucksvollen Wappensaal, entdecken die Teilnehmenden die Flaggen der Würzburger Partnerstädte. Von Caen als ältester Partnerschaft über Lwiw bis hin zu den jüngsten Verbindungen nach Italien – jede Fahne steht für eine Freundschaft über Grenzen hinweg.
?️ Würzburgs Partnerstädte
Würzburgs Partnerstädte im Überblick
Seit über 60 Jahren pflegt Würzburg lebendige Verbindungen in alle Himmelsrichtungen. Jede Partnerschaft steht für Begegnung, Austausch und das, was Europa im besten Sinne ausmacht: Freundschaft über Grenzen hinweg.
?? Caen (Frankreich, seit 1962)
Die älteste Partnerstadt – Symbol der deutsch-französischen Versöhnung. Studierende, Chöre und Vereine halten bis heute enge Kontakte in die normannische Universitätsstadt.
? Dundee (Schottland, Vereinigtes Königreich, seit 1962)
Verbindet Wissenschaft, Bildung und Kultur – zwei lebendige Universitätsstädte, geeint durch Offenheit und Kreativität.
?? Rochester (USA, seit 1964)
Partnerschaft über den Atlantik: entstanden im Geist der Nachkriegsfreundschaft, getragen von persönlichen Begegnungen und Schulpartnerschaften.
?? Mwanza (Tansania, seit 1966)
Würzburgs Brücke nach Afrika – mit zahlreichen Projekten in Bildung, Medizin und Entwicklungshilfe. Eine der ältesten deutsch-afrikanischen Städtepartnerschaften überhaupt.
?? Ōtsu (Japan, seit 1979)
Die „Perle am Biwa-See“ – Austausch zwischen Schulen, Orchestern und Kulturgruppen prägt diese fernöstlich-fränkische Verbindung.
Ein sichtbares Zeichen dieser Freundschaft ist der Japanische Garten im Landesgartenschau-Gelände, gestaltet nach dem Vorbild der Gärten in Ōtsu. Auch im Japanischen Teehaus im Hofgarten wird sie erlebbar: fernöstliche Ruhe mitten im fränkischen Barock.
?? Salamanca (Spanien, seit 1980)
Zwei traditionsreiche Universitätsstädte mit Herz für Kultur, Geschichte und Lebensfreude. Europa zum Studieren, Erleben und Genießen.
?? Suhl (Thüringen, Deutschland, seit 1988)
Noch vor der Wiedervereinigung geschlossen – ein Symbol innerdeutscher Verständigung und bleibender Freundschaft.
?? Umeå (Schweden, seit 1992)
Jung, kreativ, umweltbewusst – Würzburgs Partner im hohen Norden. Beide Städte setzen auf Kultur, Bildung und Nachhaltigkeit.
?? Bray (Irland, seit 1999)
Irische Gastfreundschaft trifft fränkisches Temperament: gelebtes Europa mit Musik, Austausch und guter Laune.
?? Lwiw / Lemberg (Ukraine, seit 2023)
Zeichen der Solidarität mit der Ukraine – Ausdruck einer aktiven europäischen Verantwortung und neuer Freundschaften.
?? Siracusa (Sizilien, Italien, seit 2025)
Die jüngste Partnerschaft im Süden Europas: mediterranes Lebensgefühl, antike Kultur und sonnige Inspiration für das europäische Netzwerk Würzburgs.
Das Wandgemälde im Ratssaal
Im benachbarten Ratssaal fesselt das monumentale Wandgemälde von Wolfgang Lenz (1984–1987) die Besucher: 37 ineinanderfließende Szenen erzählen 1300 Jahre Würzburger Stadtgeschichte. Lenz’ Lehmspachteltechnik verleiht den Figuren Bewegung, während der Moment der Kriegszerstörung – verhüllt hinter einem schwarzen Tuch – berührende Stille schafft.
?️ Wissenswertes zum Wandgemälde im Ratssaal
Das monumentale Werk von Wolfgang Lenz entstand zwischen 1984 und 1987 und gilt als eines der eindrucksvollsten Beispiele moderner Geschichtsmalerei in Süddeutschland. Auf rund 280 Quadratmetern entfaltet sich ein Panorama aus 37 ineinanderfließenden Szenen, die 1300 Jahre Würzburger Stadtgeschichte lebendig werden lassen.
In seiner charakteristischen Lehmspachteltechnik verbindet Lenz präzise historische Details mit malerischer Bewegung. Szenen wie die Mission des heiligen Kilian, der Bau der Alten Mainbrücke, die Gründung der Universität im Jahr 1402 oder die Blütezeit des Barock mit Balthasar Neumann und Tiepolo zeigen den Wandel der Stadt über die Jahrhunderte. Dazwischen finden sich stille Verweise auf die Judenverfolgungen und Hexenprozesse – Ereignisse, die Lenz bewusst nicht ausspart.
Der Moment der Kriegszerstörung 1945 wird nicht dargestellt, sondern bleibt hinter einem schwarzen Tuch verborgen – eine künstlerische Geste, die für Würzburgs Verlust, aber auch für den Neuanfang steht. Der Wiederaufbau erscheint in hellen Tönen, Sinnbild für Zuversicht und Zusammenhalt.
Zum 100. Geburtstag von Wolfgang Lenz im Jahr 2025 wurde das Werk erneut gewürdigt – als Vermächtnis eines Künstlers, der Geschichte nicht nur darstellte, sondern fühlbar machte. Sein Wandbild ist bis heute das visuelle Gedächtnis des modernen Würzburgs.
Beim Spaziergang über die Alte Mainbrücke begegnet die Gruppe Europa ein weiteres Mal – diesmal steinern, in Gestalt barocker Heiliger und Schutzpatrone, die seit Jahrhunderten über den Main und die Stadt wachen. Zwischen den Figuren des heiligen Kilian, des heiligen Nepomuk oder der heiligen Afra spiegeln sich die kulturellen Wurzeln und Verbindungen, die Würzburg weit über Franken hinaus geprägt haben.
Während bei herrlichem Oktoberwetter viele Besucher und Einheimische den Blick über den Fluss genießen, in der Hand ein Glas Frankenwein, entsteht dieses ganz eigene Würzburger Lebensgefühl – ein entspannter Dialog zwischen Gestern und Heute, zwischen barocker Kulisse und lebendigem Europa im Hier und Jetzt.
Der Mittelpunkt Europas in Veitshöchsheim
Nach so viel Kunst und Geschichte folgt der gemütliche Teil: ein gemeinsames Essen in Veitshöchheim am Mainufer mit fränkischen Spezialitäten. Zum Abschluss führt der Weg zum Mittelpunkt Europas – ein unscheinbarer Platz mit großer Symbolik.
Hier, wo sich die geografische Mitte des Kontinents befindet, wird Europas Vielfalt bei einem prickelnden Glas Sekt noch einmal ganz unmittelbar spürbar.
Zum Schluss – Menschen, die Europa bewegen
Ein herzliches Dankeschön gilt Silke Jeltsch-Strempel und ihrem Mann Jürgen Strempel, die die Exkursion organisiert und begleitet haben, sowie dem stets gutgelaunten Fahrer von Gutacker-Reisen, der souverän für eine entspannte Reise sorgt.
Auch die Reisegruppe selbst ist ein Stück gelebte Internationalität: Menschen aus Neu-Anspach und Umgebung, verbunden durch Neugier und Offenheit – mit Wurzeln in Frankreich, Slowenien, Spanien, Pakistan, Brasilien und aus vielen Regionen Deutschlands.
Diese internationale Mischung sorgt schon im Bus für angeregte Gespräche, viel Lachen und eine wunderbare Reiselust. Und obwohl der Tag früh begonnen hat, ist die Stimmung von Anfang an hellwach – Europa im Gespräch, Europa unterwegs.
So zeigt sich Europa an diesem Tag: vielfältig, zugewandt, fröhlich – und mit einem Hauch barocker Leichtigkeit, ganz wie bei Tiepolo.
Europa zum Durchklicken und Einladung zum Mitmachen
Und wer jetzt Lust bekommen hat, selbst ein Stück Europa zu entdecken: Ein Blick in unsere Fotogalerie lohnt sich. Dort wird sichtbar, was Worte nur andeuten können – und was für uns als Vereinsvorstand Ansporn und Motivation ist, solche Veranstaltungen zu organisieren und durchzuführen. Damit wollen wir unsere Mitglieder und die, die es werden wollen, zum Dabeisein und Mitmachen anstiften.
08.10.2025, Lesezeit 3 Minuten
Hamburger Kabarettist Sebastian Schnoy sorgt mit bissigem Programm für Applaus
Mit seinem Programm „Die Vereinigten Träume von Europa“ bringt Sebastian Schnoy am 21. September 2025 politisches Kabarett auf die Bühne des Neu-Anspacher Bürgerhauses – und das mit großem Erfolg.
Der Saal ist bis auf den letzten Platz gefüllt, als der Verein zur Förderung internationaler Beziehungen Neu-Anspach e.V. zu diesem Abend eingeladen hat.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Interkulturellen Wochen statt und wird in Kooperation mit der Volkshochschule Bad Homburg, den Gewerbetreibenden und verschiedenen Institutionen der Stadt sowie der Europa-Union Hochtaunus durchgeführt. Gemeinsam setzen die Partner ein Zeichen für Austausch, Offenheit und gelebte europäische Werte.
Bereits in ihrer Begrüßung betont Vereinsvorsitzende Helga Feller, wie wichtig gelebte europäische Freundschaften und Begegnungen für das Verständnis zwischen den Menschen sind. Unter den Gästen befinden sich auch Stadtverordnetenvorsteher und langjähriges Vereinsmitglied Holger Bellino und Bürgermeister Birger Strutz, die in ihren kurzen Grußworten die Bedeutung der europäischen Idee für Frieden, Freiheit und Demokratie hervorheben. Beide bekennen sich als überzeugte Europa-Enthusiasten und unterstreichen, dass europäischer Zusammenhalt gerade in bewegten Zeiten entscheidend bleibt.
Bissig, klug und unterhaltsam
Schnoy führt das Publikum mit scharfem Witz, Sprachtempo und feinem Gespür für Zwischentöne durch die politische Landschaft Europas. Ob Populismus, Bürokratie oder Alltagsängste – niemand bleibt verschont, doch alles ist wertschätzende und humorvoll verpackt. Im Wechsel zwischen ironischen und ernsten Momenten gelingt ihm der Spagat zwischen Unterhaltung und politischer Haltung.
Der Hamburger Kabarettist analysiert, warum Menschen in Krisenzeiten Halt suchen – und zeigtmit viel Selbstironie, dass Angst kein guter Ratgeber ist. Dabei nimmt er alle Seiten aufs Korn: Rechte Populisten ebenso wie linke Ideologen und bürgerliche Selbstzufriedenheit. „Immer mehr Menschen haben Lust auf Diktatur“, konstatiert Schnoy pointiert – und zeigt zugleich, wie wichtig demokratisches Bewusstsein und Zivilcourage bleiben.
Haltung mit Humor
Auch schwierige Themen spricht Schnoy an – von Antisemitismus bis zu Hass und Hetze im Netz. Mit klarer Haltung und satirischem Biss macht er deutlich, dass Demokratie nur funktioniert, wenn Menschen sich einmischen und Haltung zeigen. Der Applaus des Publikums ist entsprechend groß: Ein Abend, der nachdenklich macht, aber vor allem Mut und Zuversicht vermittelt.
Gelebter Europagedanke und Verbundenheit mit den Städtepartnern
Der Abend ist zugleich ein Zeichen, dass Städtepartnerschaft nicht nur in Bürgerbegegnungen einmal im Jahr stattfindet, sondern dass der Verein die Verbundenheit mit den Partnerstädten Saint-Florent-sur-Cher, Šentjur und Thalgau ganzjährig lebt und sichtbar macht. Auch ein Europa-Kabarettabend, der mit Stereotypen und Provokationen spielt, leistet einen Beitrag zu Verständigung und Freundschaft über Grenzen hinweg.
Damit wird der europäische Gedanke einmal mehr spürbar lebendig: durch Humor, Dialog und das gemeinsame Erlebnis.
30.08.2025, Lesezeit 2 Minuten
Bouleturnier 2025: Regen, Kugeln und ganz viel Teamgeist
Was für ein Nachmittag! Am 30. August 2025 richtete der Verein zur Förderung internationaler Beziehungen Neu-Anspach e.V. sein Bouleturnier aus – organisiert von Vereinsmitgliedern, die den Platz mit viel Einsatz gepflegt und vorbereitet hatten, während die Stammspieler den sportlichen Ablauf übernahmen. Der Startschuss fiel um 13:45 Uhr, kurz nachdem ein Wolkenbruch den Platz in ein kleines Planschbecken verwandelt hatte. Doch die Stimmung war ungebrochen: Sechs Teams mit insgesamt 30 Spielerinnen und Spielern kämpften um Punkte, Schiedsrichter Rainer Wächter und Gianni Bagnoli behielten jederzeit den Überblick, und der Duft von frisch gegrillten Würstchen mischte sich mit Kugelklirren und Jubelrufen.
Dass am Ende niemand leer ausging, ist den Neu-Anspacher Gewerbetreibenden zu verdanken: Schuhhaus Weidner, Metzgerei Henrici, Susis Stöberstube, Sonja’s Blumenladen, Kleeblatt Apotheke, Wörner & Schmitt by Becci, Stilecht – Jeans & More, Bellini – Casa dei Sapori sowie EDEKA Kauffmann & Schäfer – Dein Bäcker sorgten mit großzügigen Spenden dafür, dass jede und jeder Teilnehmende einen Preis erhielt. Unterstützung kam außerdem vom Schwimmbad-Förderverein N.A.P.S. und der Stadt Neu-Anspach, die Zelte zur Verfügung stellten, sowie von der Freiwilligen Feuerwehr, die Bierzeltgarnituren und den Grill nicht nur lieferte, sondern auch wieder abholte. Auch Bürgermeister Birger Strutz ließ es sich nicht nehmen, bei der Siegerehrung vorbeizuschauen, und Stadtverordnetenvorsteher Holger Bellino, Mitglied des Vereins seit der Gründung, schaute ebenfalls kurz vorbei.
Eine besondere Hommage ging an unsere Partnerstadt Saint-Florent-sur-Cher in Frankreich – eine echte Boule-Nation, deren Spielerinnen und Spieler in Pétanque-Verbänden organisiert sind und regelmäßig an Turnieren im ganzen Land teilnehmen. Mit ihnen können wir uns vielleicht sportlich nicht messen – aber in Sachen Begeisterung, Leidenschaft und Freude am Spiel sind wir auf Augenhöhe. Genau diese Mischung machte das Turnier 2025 zu mehr als nur einem sportlichen Wettbewerb: zu einem Fest der Gemeinschaft, getragen von Mitgliedern, Freunden und Partnern – hier in Neu-Anspach und weit darüber hinaus.
Fotos: Dieter Feller
17.06.2025, Lesezeit: 3 Minuten
Rückblick auf die Bürgerbegegnung 2025 in Saint-Florent-sur-Cher
In bewegten Zeiten, in denen Schlagzeilen von Krisen und Konflikten geprägt sind, braucht Europa vor allem eines: Begegnungen, die verbinden. Genau das wurde bei der Bürgerbegegnung 2025 in unserer französischen Partnerstadt Saint-Florent-sur-Cher lebendig – mit Gästen aus Neu-Anspach, Šentjur und der Gastgeberkommune.
Obwohl sich das dortige Partnerschaftskomitee aufgelöst hat, hat die Stadtverwaltung – allen voran Bürgermeisterin Marie-Line Cirre – das Treffen mit viel Engagement organisiert. Herausgekommen ist ein Wochenende voller Gastfreundschaft, Austausch, Bewegung und Gemeinschaft – europäisch im besten Sinne.
Freundschaft, die Wurzeln schlägt
Ein besonderer Moment war das gemeinsame Pflanzen eines Freundschaftsbaumes im Schlosspark: Vertreterinnen und Vertreter aus allen drei Städten setzten eine Nordmanntanne – als lebendiges Symbol für gewachsene Verbindungen.
Diese Bäume, mit einer Lebenserwartung von über 500 Jahren und der Fähigkeit, tiefe, kräftige Wurzeln zu schlagen, stehen sinnbildlich für das, was diese Städtepartnerschaften ausmacht: Beständigkeit, Tiefe und eine Verbindung, die auch starken Stürmen standhält.
Die Delegationen aus Neu-Anspach und Šentjur nahmen je einen Baum mit nach Hause, um auch dort ein Zeichen der Verbundenheit zu setzen. Drei Städte, drei Bäume – und ein gemeinsames Bekenntnis zu Freundschaft über Grenzen hinweg.
Für Neu-Anspach nahmen unter anderem Helga Feller, Vorsitzende des Vereins zur Förderung internationaler Beziehungen (VzFiB), sowie Jürgen Strempel, Erster Stadtrat, teil. Er vertrat Bürgermeister Birger Strutz, der aufgrund dienstlicher Verpflichtungen im Zusammenhang mit dem Schwimmbad-Umbau verhindert war.
Die slowenische Delegation wurde von Robert Gajšek, Vorsitzender des Städtepartnerschaftskomitees Šentjur, begleitet – gemeinsam mit Alenka Testanière.
Europa beginnt im Gespräch
Egal ob beim Frühstück im Schloss, bei Führungen und Besichtigungen oder bei der Konferenz zur Europäischen Kulturhauptstadt 2028 – überall wurde gesprochen, gelacht, zugehört, diskutiert.
Eine besondere Rolle spielte auch Sabine Tscherner, Lehrerin der Adolf-Reichwein-Schule in Neu-Anspach und Leiterin der Europa-AG. Sie war als Botschafterin für die Schule und das europäische Engagement der jungen Generation dabei.
„Obwohl meine Gastgeber und ich uns zum ersten Mal getroffen haben, war es, als ob wir uns schon lange gekannt haben.“
Begegnung war der Kern dieses Wochenendes: in den Gastfamilien, bei gemeinsamen Mahlzeiten und kulturellen Programmpunkten. So wird Europa greifbar – als lebendige Idee im Alltag.
„Auf einmal war es egal, ob es Sprachunterschiede gab – längst verloren geglaubte Vokabeln tauchten wieder auf, und verschüttete Kenntnisse standen auf einmal zur Verfügung.“
Spielend in Verbindung
Am Samstag wurde es sportlich: Auf der Île Soubiran trafen sich die Teilnehmenden zu Pétanque, Tennis und Pickleball. In trinationale Teams aufgeteilt, wuchs das Gemeinschaftsgefühl mit jedem Spielzug.
Ein gemeinsames Picknick rundete den Vormittag ab – und zeigte einmal mehr, wie unkompliziert und herzlich europäisches Miteinander funktionieren kann.
Musik, Tanz, Abschied – und ein Blick nach vorn
Der Abschlussabend im Espace Robinson auf der Île Soubiran bildete den gelungenen Ausklang des Treffens. Bei Riesenpaella und Livemusik der Band Kristy Bell herrschte eine lockere, ungezwungene Atmosphäre – charmant einfach und genau richtig, um ins Gespräch zu kommen.
Es wurde getanzt, gelacht und gefeiert – und gleichzeitig Raum geschaffen für echte Begegnung über Sprachen und Kulturen hinweg.
Noch in der Nacht verabschiedete sich die slowenische Delegation – nicht ohne ein lebendiges Symbol der Verbundenheit im Gepäck: den Baum der Freundschaft, zur Pflanzung in Šentjur.
Außerdem mit im Gepäck: Eine herzliche Einladung an alle Partnerstädte, sich 2026 in Šentjur zur nächsten Bürgerbegegnung zu treffen.
Robert Gajšek und Alenka Testanière haben das Treffen bereits konkret geplant:
14.–17. Mai 2026 (Himmelfahrtswochenende) soll das europäische Miteinander in Slowenien fortgeführt und vertieft werden.
Ein Moment des stillen Gedenkens
Bei aller Lebensfreude war der Samstag auch von einem Moment der Stille geprägt: In der Nachbargemeinde Villeneuve-sur-Cher fand der Beerdigungsgottesdienst für Jean-Pierre Poincelet statt.
Er war Mitbegründer der Städtepartnerschaft und über viele Jahre aktives Mitglied im Komitee in Saint-Florent-sur-Cher. Eine kleine Abordnung des Vereins nahm an der Trauerfeier teil, überbrachte der Witwe Marie-Françoise Poincelet und der Familie persönliche Beileidsbekundungen – und legte im Namen aller Freundinnen und Freunde aus Neu-Anspach einen Blumengruß nieder.
Wir bewahren Jean-Pierre Poincelet ein ehrendes Andenken.
Was bleibt?
Ein starkes Zeichen für Europa.
Ein Wochenende, das Mut macht.
Und die Erkenntnis: Städtepartnerschaften sind Brücken – gebaut von Menschen, die sich begegnen, einander zuhören und gemeinsam gestalten wollen.
Mehr Eindrücke, Stimmen und Hintergründe finden Sie im ausführlichen Artikel von Evelyn Kreutz in der Taunuszeitung vom 18.06.2025 – nachzulesen auch im Pressebereich unserer Website.
2. März 2025, Lesezeit: 2 Minuten
Besuchen Sie mit uns Neu-Anspachs Partnerstadt in Frankreich und erleben Sie französische Gastfreundschaft – privat, persönlich, herzlich. Von Donnerstag, 29. Mai, bis Sonntag, 1. Juni 2025 (Christi-Himmelfahrt-Wochenende) erwartet uns ein abwechslungsreiches Programm voller Begegnungen, Kultur und gemeinsamer Erlebnisse – zusammen mit unseren französischen Gastgebern und unseren Freunden aus Šentjur (Slowenien).
Die Reise steht unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Marie-Line Cirre und bietet die wunderbare Gelegenheit, unsere langjährigen Freundschaften zu vertiefen, neue Kontakte zu knüpfen und miteinander Europa zu leben!
Gemeinsam Frankreich erleben
Die Unterbringung erfolgt in Gastfamilien, was eine einzigartige Möglichkeit bietet, den Alltag in Frankreich hautnah kennenzulernen. Neben gemeinsamen Mahlzeiten und Ausflügen erwartet uns ein besonderes Highlight: Ein Festival für junge Menschen jeden Alters am Schloss, bei dem Musik, kreative Workshops und kultureller Austausch im Mittelpunkt stehen.
Saint-Florent-sur-Cher – Eine Stadt mit Charme und Geschichte
Saint-Florent-sur-Cher liegt im Herzen Frankreichs, etwa 15 Kilometer westlich von Bourges, der historischen Hauptstadt des Départements Cher in der Region Centre-Val de Loire. Die Stadt ist idyllisch am Fluss Cher gelegen und verbindet auf charmante Weise französisches Kleinstadtflair mit einer reichen Geschichte.
Das Schloss von Saint-Florent-sur-Cher, das auf mittelalterliche Ursprünge zurückgeht, bildet das kulturelle Zentrum der Stadt und wird auch für das geplante Festival für junge Menschen jeden Alters zum Schauplatz für Musik, Workshops und interkulturellen Austausch.
Nur eine kurze Fahrt entfernt lockt Bourges, eine der schönsten Städte der Loire-Region. Besonders sehenswert ist die beeindruckende Kathedrale Saint-Étienne, ein UNESCO-Weltkulturerbe, sowie die malerische Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern, kleinen Boutiquen und gemütlichen Cafés.
Ausgebucht -Die Anmeldefrist für diese Fahrt ist beendet!!!